Sonntag, 19. Dezember 2010

Infografik Wasser

Wahrscheinlich soll es Infografiken geben zu schwerpunktmäßig folgenden Themen: Peak Oil, Virtuelles Wasser, Globale Erwärmung.

Ich hab enfach mal irgendwo angefangen, hier ein Versuch zum Thema Wasserverschmutzung:

Oben sollte irgendwo folgender Text hin:
Beim Anbau von Gemüse,  Obst und Futtermitteln werden Gifte auf das Feld aufgebracht um einen Befall von Schädlingen, Unkraut oder Pilzen zu verhindern. Diese Gifte werden ausgewaschen und gelangen so in Seen und Flüsse, sowie das Grundwasser. 

Und weiter unten:
Wenn der Anbau nicht bei uns stattfindet, ist es zunächst auch nicht unser Wasser, das verschmutz wird, sondern das der Menschen dort. Oft sind es südliche Ländern, in denen es generell weniger  Trinkwasser gibt und weniger Möglichkeiten, das Wasser wieder zu säubern.

Ist das verständlich? Der Text zu lang? Ist der Ton gut? Zu sachlich, zu moralisch? Wie findet ihr die Grafik, die Farben?
(Ich habe in Hinblick auf Siebdruck Kombinationen aus zwei Volltonfarben und ihren  50%-Abstufungen verwendet.)

Freitag, 26. November 2010

Stadtpläne

Ich will die Informationen des Projekts gerne in Form eines Reiseführers aufbereiten – mit Übersichts- und Verbindungsplänen, Vergrößerungen bestimmter interessanter Ausschnitte. So wie etwa hier



Diese Idee schwirrte schon länger in meinem Kopf herum, jetzt habe ich sie mal probeweise graphisch umgesetzt.

Zuerst habe ich mit dem wundervollen yEd meine die einzelnen Aspekte von Nahrungsbeschaffung geordnet und miteinander verknüpft, das sah dann etwa so aus:
Ziemlich komplex...
Ich hab dann versucht, das ganze in Stadtteile einzuteilen.


Mit der Struktur drunter war es einem Stadtplan schon nicht unähnlich aber irgendwie musste ich vereinfachen.
Deshalb hab ich erstmal etwas umgesetzt, was von Anfang an in meinem Kopf war: einen U-Bahn-Plan (die Anordnung ist hier anders als oben).

Inhaltlich ist das jetzt sehr abgekürzt und muss sicherlich noch verfeinert werden. Aber ich wollte erstmal nachören: 
Was haltet ihr davon?

Donnerstag, 18. November 2010

Wohin soll die Reise gehn?


In der letzen (und ersten) Gruppendiplombesprechung wurde heftig über den Sinn und das Ziel meines Projektes diskutiert. Unter anderem ging es um die Fragen
Können wir überhaupt etwas verändern?
Kann man bei anderen ein Umdenken auslösen, und wenn ja dann wie?
Bei welcher Zielgruppe erzielt man das größte Ergebnis?

Ich habe ein paar Ziele und „Nicht-Ziele“ festgehalten, um mir selber klarer zu machen, was ich eigentlich will.

Was ich nicht will
  • Belehren
  • den moralischen Zeigefinger heben
  • jemandem sagen, was er zu tun hat
  • detaillierte Handlungsanweisungen geben
  • schmerzfreie Patentrezepte präsentieren

Was ich will
  • Jemanden erreichen
  • unser Handeln in Zusammenhang stellen mit ökologischen, ökonomischen, sozialen Problemen
  • anregen etwas zu verändern, Inspiration geben
  • informieren, um das Abwägen zu ermöglichen
  • aufzeigen, wo ein Einwirken möglich ist
  • Information begreifbar machen
  • Information längerfristig in den Köpfen verankern, es soll „klick“ machen

Einfache Tipps oder tiefgreifende Veränderungen?


Auch wenn ich bis jetzt nur einen Bruchteil der besuchten Projekte vorgestellt habe, soll es ab sofort auch um theoretische Überlegungen und die Umsetzung meines Projekts gehen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr dazu Kommentare schreibt, über die Kommentarfunktion oder per Mail.

Für alle, die nicht so viel lesen wollen: Das wichtigste hervorgehoben.

Ich habe das Thema eingeschränkt auf den Bereich Ernährung also so etwas wie „Nachhaltige Nahrungsbeschaffung“. Dabei sollen aber die damit verbundenen Problematiken aus angrenzenden Bereichen nicht ausgeblendet werden, sondern ich möchte aufzeigen, wie unsere Ernährung mit Fragen der Ökologie, Ökonomie und Sozialem in Verbindung stehen. Die Lösungsansätze, die ich während meiner Reise gesammelt habe – und die ich auch immer noch fleißig sammele – möchte ich in diesen Kontext stellen. Damit meine ich aber weniger kleine Maßnahmen im Alltag – wie z.B. „Backpapier wieder verwenden“ und das nicht, weil ich diese nicht für sinnvoll halte. Ressourcen schonen und Müll vermeiden halte ich immer für richtig und sinnvoll. Von diesen „Haushaltstipps“ gibt es aber schon unzählige Sammlungen, da kann und brauche ich nicht mehr viel hinzu zu fügen.
Auch Einkaufsratschläge à la „Kauft nur noch Biotomaten!“ will ich nicht verbreiten. Erstens gibt es derer auch schon genug, zweitens kann man so eine Pauschalaussage ohnehin in den seltensten Fällen treffen. Schließlich ist niemandem damit gedient, wenn mein Publikum rund ums Jahr Biotomaten kauft, egal ob sie aus dem Saarland oder aus Teneriffa stammen. Andererseits will ich auch niemand dazu auffordern, ausschließlich selbst erzeugte Tomaten zu essen – die Wahrscheinlichkeit, dass das fruchtet, ist denkbar gering. Abwägen ist hier angesagt, und dazu will ich ermächtigen.
Dazu möchte ich weitergehende Ansätze zeigen, die eine größere Umstellung erfordern, dafür aber auch mehr Wirkung haben – im Privaten wie im Bezug auf die Gesellschaft. Und mit Umstellung meine ich hier keinesfalls „Opfer“ oder „Unannehmlichkeiten“. Ich glaube kaum, dass ein Urban-Gardenern die Zeit in seinem „Garten“ als geopferte Zeit empfindet. Im Gegenteil: Sie bedeutet einen Gewinn an Lebensqualität – garniert durch selbsterzeugtes Gemüse!

Freitag, 3. September 2010

Verona

Gestern bin ich bei meinem ersten Servas-Gastgeber angekommen - Marco in Verona! Heute hatte ich einen tollen Tag in der Stadt, es gibt auch ein paar Zeichnungen, sobald ich in die Naehe eines Scanners komme. Heute haben zwei deutsche Touristen hintereinander ungefragt in mein Skizzenbuch fotografiert! Was soll man da sagen?
Zum Abendessen wurde ich grandios bekocht: Es gab rohe Shrimps, danach fast rohen Tunfisch mit hausgemachtem Aceto Balsamico di Modena, zu Trinken Francia Corta, eine Art italienischen Cremant. Dann Couscous mit Gemuese und zum Abschluss Obst (unter anderem selbstgepflueckte (!) Feigen) mit Schokosauce und Grappa. Koeniglich!
Morgen fahre ich weiter nach Turin zur naechten Servas-Gastgeberin und ihrer Familie.
Bis bald!

PS: Die Kommentarfunktion habe ich jetzt uebrigens endlich mal freigegeben, also: Feel free to comment!

Nachtrag

Hier kommen die versprochenen Zeichnungen:

Sonntag, 29. August 2010

Montag, 16. August 2010

rampenplan

Last week I was at the ecotopia camp in Wiesenburg to cook with Rampenplan, a fieldkitchen from the Netherlands. Rampenplan was the first mobile kitchen to cook during demonstrations or other political acition and was founded about 30 years agoo. They are able to nourish severeal thousand people – all vegan and ecological. In Wiesenburg there were "only" 250 to 300 people to feed, which for four or five people is still a lot of work.

The day started with breakfast, which was quite luxurious with different kinds of cheese, spreads, confiture and more.

After breakfast and coordinating the dishwashing (the participants of the camp luckily had to help!) we could imediately start preparing lunch, which was normaly a soup an bread and cheese again.

preparing the dal
And after giving out lunch (and the dish-washing and cleaning up and so on...) it was already time to start coordinating the preparation of the vegetables, we wanted to serve for dinner. While some participants where washing peeling and cutting all the stuff we got from ecological farmer from the region, we got started with the dinner, which normally consisted out of 4 to 5 parts: Carbs, sauce, cooked vegetables,  protein and raw vegetables. For example rice with mushroom sauce, carrots, dal (cooked lentils) and a green salad.


Between the meals we had to take all the temperature-sesitive stuff, like the dairy products, margerine and so on to the storage and cooling that lay in a station building near by. There we also kept the vegetables, to keep them fresh. To transport all that stuff we used the wonderful sushine mobile, an electric car with was load up by solar cells.

All in all it was a lot of work, it was a great time! People from rampenplan, if you should read this:
A big thank you!